MBR


Die Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus Berlin (MBR) bietet allen Beratung und Unterstützung an, die sich in Berlin für eine demokratische Alltagskultur einsetzen. Bei Problemen im Umgang mit rassistischen, rechtsextremen, antisemitischen oder anderen menschenverachtenden und diskriminierenden Erscheinungsformen steht Ihnen die MBR zur Seite. Durch Hilfe zur Selbsthilfe vor Ort: schnell, kompetent und vertraulich.

16.01.2015|Berlinweit Rassistische Mobilisierungen halten an – Immer mehr Menschen gehen dagegen auf die Straße

Auch 2015 setzen sich die Mobilisierungen gegen Flüchtlingsunterbringungen in mehreren Berliner Bezirken fort. Allein in den ersten beiden Januarwochen fanden mindestens 14 rassistische Veranstaltungen statt – vornehmlich in Pankow (Buch), Lichtenberg (Wartenberg & Falkenberg), Marzahn-Hellersdorf und Köpenick. Zudem trat mit „Bärgida“ (Berlin gegen die Islamisierung des Abendlandes) erstmals ein Berliner Ableger von „Pegida“ (Patriotische Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes) auf den Plan. Seit mehr als zwei Monaten finden somit mehrere rechte Veranstaltungen pro Woche statt. Dem steht allerdings auch ein immer größer werdender Protest gegen rassistische Hetze in Berlin gegenüber.

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19.12.2014|Marzahn-Hellersdorf Stadträtin kontert rassistische Provokation in „Bürgerfragestunde“ der BVV

Passend zur Vorweihnachtszeit wurden in der Sitzung der Marzahn-Hellersdorfer BVV am 18. Dezember 2014 zunächst Initiativen und Personen beschenkt beziehungsweise ausgezeichnet, die sich um die Arbeit mit geflüchteten Menschen und den Protest gegen Rassismus verdient gemacht haben.

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15.12.2014 „Zentrum Schöneweide“ wird neuer Partner der Initiative „Handeln statt wegsehen“

Heute wurde die Kooperation zwischen der Initiative Handeln statt wegsehen mit dem Einkaufscenter Zentrum Schöneweide vereinbart. Ab sofort enthalten die Mietverträge des Centers die von der Mobilen Beratung gegen Rechtsextremismus Berlin entwickelten Klauseln, welche die Nutzung der Räume für rassistische, antisemitische und rechtsextreme Zwecke untersagen.

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12.12.2014|Lichtenberg Notdürftig getarnte NPD-Hetze gegen Flüchtlinge

In der Sitzung der Lichtenberger BVV am 11. Dezember 2014 agitierte die NPD-Verordnete Manuela Tönhardt einmal mehr gegen Geflüchtete – jedoch in etwas ungewohnter Manier.

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11.12.2014|Berlinweit Mobilisierung gegen Flüchtlinge und demokratische Gegenproteste in Berlin – Aktualisierte Übersicht & Einschätzung

Die Welle rassistischer Aufmärsche gegen die Unterbringung von Geflüchteten in Berlin reißt nicht ab. Noch immer finden regelmäßig Aufmärsche an verschiedenen Wochentagen statt. Die Teilnehmenden setzen sich aus Anwohner_innen, rassistischen Bürger_innen und Neonazis zusammen. Letztere übernehmen immer mehr strukturelle Aufgaben. Zu beobachten ist allerdings auch: Mittlerweile stellen sich immer mehr engagierte Berliner_innen den Rechtsextremen in den Weg.

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