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Treptow-Köpenick: Ausstellung über Fluchtorte jüdischer Verfolgter

Im Zentrum für Demokratie Treptow-Köpenick (ZfD) ist vom 6. Februar bis 16. März 2012 die Wanderausstellung “Dem Leben hinterher – Fluchtorte jüdischer Verfolgter. Eine fotografische Spurensuche” zu sehen.

2012_TK_Ausstellung


Source: ZfD

Über die Ausstellung

Zwischen Oktober 1941 und Kriegsende wurden mehr als 56.000 Berliner Juden in die Vernichtungslager und Mordstätten deportiert. Doch mehr als 5.000 entzogen sich der Deportation und rund 1.700 Juden überlebten versteckt die nationalsozialistische Herrschaft in Berlin, viele von ihnen mit Hilfe nichtjüdischer Helferinnen und Helfer.

Die Ausstellung zeigt einige ausgewählte Orte in Berlin und Umgebung, in denen sich Untergetauchte zu verstecken suchten, darunter in Kirchen- und Werkstattkellern, Gartenlauben und Gutshäusern, Wohnungen und Pensionen, in einer Badeanstalt, einem Ziegenstall oder einer Zollstation.

Die Versteckorte sind alltäglich und erscheinen heute oft harmlos. Erst die begleitenden Texte zu den Fotos erzählen die Geschichten zu den Orten und geben Einblick in den dramatischen Alltag der Verfolgten und ihrer Helferinnen und Helfer.

Die Ausstellung entstand in Kooperation zwischen dem Förderverein Blindes Vertrauen e. V. und dem Museum Blindenwerkstatt Otto Weidt.

Der Flyer zur Ausstellung kann hier heruntergeladen werden.

Veranstaltungen im Rahmen der Ausstellung

6. Februar 2012 | 18 bis 20 Uhr
Ausstellungseröffnung mit Dokumentarfilm

16. Februar 2012 | 15 bis 18 Uhr
Fortbildung für Grundschullehrkräfte und Interessierte (Anmeldung erforderlich)
“Erziehung nach Auschwitz”. Zur Auseinandersetzung mit dem Holocaust in der Grundschule

Alle Veranstaltungen finden im Zentrum für Demokratie Treptow-Köpenick (ZfD) beim Michael-Brückner-Haus statt. Die Ausstellung kann montags bis donnerstags (11-16 Uhr) sowie nach Voranmeldung besichtigt werden.
Michael-Brückner-Str. 1/ Spreestraße, direkt gegenüber S-Bhf. Schöneweide

Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.

Veranstaltet vom Zentrum für Demokratie Treptow-Köpenick