Pressespiegel und Beiträge der MBR 2010
Der Pressespiegel der Mobilen Beratung gegen Rechtsextremismus Berlin (MBR) verlinkt auf Beiträge, in denen die MBR zu Wort kommt oder in denen über sie berichtet wird.
08.03.2010: Mut-gegen-rechte-Gewalt-Portal | Projekte vernetzen sich gegen Neonaziübergriffe in Berlin
02.03.2010: Netz-gegen-Nazis.de | ‘Ladenschluss jetzt!’ – Neue Handreichung zum Umgang mit rechtsextremen Szeneläden erschienen
01.03.2010: die tageszeitung | Braune Post für Antifaschisten
weiter lesen »(08.03.2010) Mut gegen rechte Gewalt
Projekte vernetzen sich gegen Neonaziübergriffe in Berlin
In Berlin häufen sich Neonaziübergriffe. Schon Ende vergangenen Jahres gab es eine Angriffswelle auf verschiedene Initiativen und kulturelle Einrichtungen in Berlin-Neukölln. Seit Beginn 2010 werden in ganz Berlin nahezu wöchentlich Scheiben eingeschlagen oder bedrohende Graffiti gesprüht. Selbst Morddrohungen wurden verschickt. Doch es formen sich in den einzelnen Kiezen sowie berlinweit engagierte Bündnisse zur Vernetzung und Unterstützung gegen die Angriffe.
weiter lesen »(02.03.2010) Netz-gegen-Nazis.de
Was wir machen können
“Ladenschluss jetzt!” – Neue Handreichung zum Umgang mit rechtsextremen Szeneläden erschienen
Was tun, wenn im Ort ein rechtsextremer Bekleidungsladen oder ein Nazi-Szene-Lokal eröffnet? Eine neue Broschüre aus Berlin bietet Tipps und Hilfe für Anwohner, Hauseigentümer, zivilgesellschaftliche Akteure
weiter lesen »(01.03.2010) die tageszeitung
Braune Post für Antifaschisten
In Berlin und Brandenburg will ein “Kommando 13. Februar” mit Drohbriefen UnterstützerInnen der Blockade des Dresdner Naziaufmarsches einschüchtern.
Neonazis haben ihre Niederlage am 13. Februar in Dresden offenbar nicht verkraftet. Letzte Woche erhielten mehrere BlockadeunterstützerInnen, die öffentlich zu Protesten gegen den Naziaufmarsch in der sächsischen Landeshauptstadt aufgerufen hatten, Drohbriefe.
weiter lesen »(28.02.2010) Der Tagesspiegel
Friedrichshainer demonstrierten gegen Neonazis und „Thor Steinar“
Mehrere Hundert Menschen protestierten am Sonnabend in Friedrichshain friedlich gegen das „Thor Steinar“-Kleidungsgeschäft in der Petersburger Straße.
weiter lesen »(26.02.2010) Mut gegen rechte Gewalt
Eberswalde: Neonazis shoppen ungestört
Seit fünf Jahren gibt es im brandenburgischen Eberswalde den „Army-Shop“. An dem Laden, der in der rechtsextremen Szene beliebte Kleidungsmarken anbietet, stört sich kaum noch jemand. Die Stadt sieht keine Handhabe, die Landtagsabgeordnete fordert den Verfassungsschutz. Dabei wäre der Stadt eine engagierte Zivilgesellschaft zu wünschen, die den Laden öffentlich problematisiert.
weiter lesen »(23.02.2010) Neues Deutschland
Neonazi-Mordaufruf im privaten Briefkasten
Einige Antifaschisten, die den Blockadeaufruf für Dresden unterzeichneten, erhielten ein Drohschreiben
Das Schriftstück ist eine unverhohlene Ansage. »Dein Leben interessiert uns brennend« steht auf dem Schwarz-Weiß Ausdruck zu lesen. Beigelegt war ein Streichholz. Unterzeichnet ist der Drohbrief mit »Kommando 13. Februar« – dem Tag, als vor kurzem in Dresden Tausende Neonazis damit scheiterten, einen Gedenkmarsch für die Opfer eines Alliierten Bombenangriffs im Zweiten Weltkrieg durchzuführen.
weiter lesen »(23.02.2010) die tageszeitung
Systematische Morddrohungen
Vor der Dresden-Demo griffen Nazis linke Projekte an. Nun senden sie Drohbriefe.
Die jüngsten Anschläge auf linke Projekte dienten der Neonazi-Szene offenbar als Vorbereitung auf den Aufmarsch am 13. Februar in Dresden. Zu diesem Schluss kamen am Montag Teilnehmer eines Treffens von alternativen Projekten und Antifa-Gruppen. Ende Januar hatten Unbekannte in mehreren Stadtteilen linke Wohnprojekte und Jugendclubs angegriffen.
weiter lesen »(22.02.2010) Der Tagesspiegel
Neonazis schicken Drohbriefe an Antifaschisten
Unterzeichner des Aufrufs “Dresden Nazifrei” fanden Drohbriefe aus der rechten Szene in ihren privaten Briefkästen. Auch Geschäftsstellen der Linkspartei erhielten ähnliche Zuschriften.
Die rechte Szene versucht offenbar derzeit, Neonazi-Gegner in Berlin einzuschüchtern.
weiter lesen »(18.02.2010) die tageszeitung
“Harakiri” macht seinem Namen alle Ehre
Geschäft war Treffpunkt der rechten Szene
Der Kleidungsladen “Harakiri”, ein Treffpunkt der rechten Szene in der Bornholmer Straße in Prenzlauer Berg, musste schließen. 15 Jahre hatte sich das Geschäft unter anderem durch den Verkauf von bei Rechtsextremen beliebten Marken wie Thor Steinar halten können. Über die Gründe für die Schließung wollten sich der Betreiber gegenüber der taz nicht äußern.
weiter lesen »(15.02.2010) Neues Deutschland
»Harakiri« – Aus für Nazi-Kleiderkammer
Berüchtigtes Geschäft in Prenzlauer Berg geschlossen / Andere bei Rechten beliebte Läden in Berlin aber noch geöffnet
Der Laden ist dicht. Berlins ältester Neonazi-Shop »Harakiri« hat seine Pforten geschlossen – nach Informationen der Emanzipativen Antifaschistischen Gruppe (EAG) aus wirtschaftlichen Gründen.
weiter lesen »(10.02.2010) Berliner Woche Lokalausgabe Neukölln-Nord
Neues Bündnis gegen rechts
Institutionen und Parteien gründen Initiative gegen Diskriminierung und Gewalt
Nach rassistisch motivierten Brandanschlägen in Rudow im Frühjahr 2008 nehmen seit dem vergangenen Jahr auch Anschläge mit rechtsextremem Hintergrund im Norden des Bezirks zu. Eine neue Initiative will dagegen Zeichen setzen.
weiter lesen »(07.02.2010) die tageszeitung
NPD gibt sich demokratisch
Die NPD will künftig die antifaschistischen Mietverträge der Bezirke anerkennen. Antifas erfreut: So könne man die Rechten besser beobachten und bei Verstößen ihre Versammlungen auflösen.
Die NPD hat am Samstag einen neuen Landesvorstand gewählt. Die rund 50 Delegierten wählten Uwe Meenen zum Landesvorsitzenden, nach Parteiangaben erhielt er keine Gegenstimme.
weiter lesen »(05.02.2010) die tageszeitung
“Auf Berlin liegt ein besonderes Augenmerk”
Ulf Bünermann von der Mobilen Beratung gegen Rechtsextremismus über den Parteitag.
weiter lesen »(05.02.2010) Neues Deutschland
Populistischer Papiertiger auf dem Sprung
Mit »pro Berlin« versucht sich eine neue Partei mit antiislamischen Parolen am rechten Rand in der Hauptstadt zu etablieren
Das Ziel ist Präsenz – in den Medien, den öffentlichen Debatten. Dafür nutzen rechte Populisten jede Chance.
weiter lesen »(04.02.2010) die tageszeitung
Rechtsextreme Raumnot
Die Strategie der Berliner Bezirke scheint aufzugehen. Für ihren Landesparteitag schafft es die NPD nicht, öffentlichen Räume anzumieten. Die Mietklauseln sind nicht zu erfüllen.
Das von den Berliner Bezirken vereinbarte Vorgehen gegen rechtsextreme Parteien funktioniert offenbar. Der NPD ist es in den vergangenen Wochen nicht gelungen, wie erhofft bei den Bezirken einen Raum für ihren für Mitte des Monats geplanten Landesparteitag zu erhalten.
weiter lesen »(27.01.2010) die tageszeitung
NPD kündigt Berliner Parteitag an
Berliner NPD will im Februar neuen Landesvorstand wählen. Zudem plant sie Infoveranstaltungen in bezirkseigenen Räumen.
Nach wiederholten Berichten über den desolaten Zustand der Berliner NPD hat die rechtsextreme Partei nun angekündigt, im Februar einen Landesparteitag abhalten zu wollen.
weiter lesen »(26.01.2010) The European
Kommentar von Bianca Klose: Grenzen des NPD-Verbots
Auf die Bürger kommt es an
Ein Verbot der NPD würde die Partei als wichtigsten Akteur im rechtsextremen Spektrum erledigen und die gesamte Szene demoralisieren. Doch im Kampf gegen Rechtsradikalismus in Deutschland braucht es noch mehr: Die Gesellschaft ist gefordert.
weiter lesen »(21.01.2010) die tageszeitung
Köhlers extremer Etat
Familienministerin Kristina Köhler hört bei ihrem ersten Auftritt viel Kritik. Insbesondere ihre Gleichsetzung von Rechts- und Linksextremen sorgt für Empörung.
Der Ton war rau bei der Debatte zum Haushalt der neuen Unions-Familienministerin Kristina Köhler.
weiter lesen »(19.01.2010) Neues Deutschland
Alle Bezirke gemeinsam gegen Nazis
Zwölf Bürgermeister verabschiedeten Berliner Erklärung, um Rechtsextremen das Wirken möglichst schwer zu machen
Bis vor einem Jahr spielten Rechtsextreme gern Berliner Bezirke gegeneinander aus. Klappte es etwa mit einer Raumanmietung in Friedrichshain-Kreuzberg nicht, wich man kurzerhand nach Steglitz-Zehlendorf aus. Berlin galt unter jungen und alten Nazis deshalb als günstiges Terrain und lockte auch die Bundes-NPD an, die in Reinickendorf zwei Mal – 2006 und 2009 – ihren Bundesparteitag abhielt.
weiter lesen »