Kontakt

MBR

Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus Berlin (MBR)

Chausseestraße 29
D-10115 Berlin

Telefon: 030. 240 45 430
Fax: 030. 240 45 319
info@mbr-berlin.de
www.mbr-berlin.de

Impressum

Spendenkonto

Verein für Demokratische Kultur in Berlin e.V.

Onlinespende bei der BfS
Bank für Sozialwirtschaft
BLZ: 100 205 00
Kontonr.: 321 96 01

Der Verein ist als gemeinnützig anerkannt. Ihre Spende ist steuerlich absetzbar.

Extremismusklausel

Förderer

LOGO_IntMig.jpg

demokratie.vielfalt.respekt

Projekte

Chronik

Rechte Gewalt

Berlin

Zur Chronik rechter Gewalt erstellt von ReachOut » mehr

Brandenburg

Zur Chronik der Opferperspektive e.V. » mehr

print

(11.03.2010) Der Tagesspiegel

Naziaktionen in Kreuzberg und Neukölln

Vermutlich Neonazis zerschlugen am frühen Mittwochmorgen die Scheiben eines Büros der Linkspartei in Reinickendorf und bei einem linken Buchladen in Prenzlauer Berg. Bereits in der Nacht zu Dienstag hatten Rechtsextreme bei fünf alternativen Projekten Scheiben eingeschlagen, Schlösser verklebt und Parolen geschmiert.

Bei einem linken Aktivisten in Neukölln wurden Morddrohungen an die Wohnungstür gesprüht. „Die Naziszene in Berlin ist geschwächt und versucht jetzt mit nächtlicher Gewalt Angst zu verbreiten“, sagte Bianca Klose von der Mobilen Beratungsstelle gegen Rechtsextremismus. Am 20. März soll jetzt in Neukölln ein „Langer Tag gegen Nazis“ stattfinden, organisiert von verschiedenen Kneipen. Die Schmierereien wurden mit „ANB“ (Autonome Nationalisten Berlin) unterzeichnet. Ganz ähnliche Parolen mit demselben Kürzel tauchen seit längerem im Stadtteil Rudow auf. Dorthin führt auch eine neue Spur im Zusammenhang mit dem Brandanschlag auf das Haus der Demokratie im brandenburgischen Zossen. Im Zusammenhang mit den Ermittlungen wurde vor wenigen Tagen die Wohnung eines 23-Jährigen in Rudow durchsucht. Dabei handelt es sich nach Informationen des Tagesspiegels um den Neonazi Julian B. Er wurde 2007 verurteilt, weil er mit anderen Rechten einen Äthiopier in Schönefeld brutal angegriffen und schwer verletzt hatte.

(jra)

Zum Artikel bei tagesspiegel.de