Mobile Beratung gegen Rechtextremismus nach der Bundestagswahl 2009
Die Arbeit der Mobilen Beratungsteams ist unverzichtbarer Bestandteil der Strategie gegen Rechtsextremismus und für Demokratieförderung. Gerade die regionale Verankerung und die Ausrichtung auf die Zivilgesellschaft vor Ort ergänzen vorhandene Beratungsangebote.
Um eine langfristige und den Anforderungen angepasste Finanzierung und Sicherung der Arbeit der Mobilen Beratungsteams zu gewährleisten, fordern die bundesweit vernetzten Träger der Mobilen Beratung und der Opferberatungsstellen die Verstetigung der Förderung sowie den Erhalt der aufgebauten Strukturen und erarbeiteten Qualitätsstandards.
Unterstützt werden die Träger Mobiler Beratung von der Bundesarbeitsgemeinschaft Demokratieentwicklung (BAGD), die im Nachgang der Landtagswahlen in Sachsen, Thüringen und im Saarland ein gemeinsames Positionspapier “Wie weiter im Kampf gegen Rechtsextremismus?” veröffentlich hat.
Die Forderungs- und Positionspapiere können Sie hier als PDF-Datei herunterladen:
- Positionspapier der Träger Mobiler Beratung: Demokratie brauch Stärkung – Zivilgesellschaftliche Initiativen gegen Rechtsextremismus verlässlich unterstützen
- Selbstverständnis der MBTs: MBT 2.0 – Die Arbeit gegen Rechtsextremismus und für Demokratie langfristig sichern
- Positionspapier der BAGD: Wie weiter im Kampf gegen Rechtsextremismus? – Zivilgesellschaftliche Positionen zur Zukunft der Bundesprogramme gegen Rechtsextremismus
Pressemitteilungen und -berichte zur Zukunft der Arbeit gegen Rechtsextremismus
Mit der neuen schwarz-gelben Regierung ist nach der Bundestagswahl am 27. September 2009 die Zukunft der der Arbeit gegen Rechtsextremismus und speziell der Mobilen Beratungsteams gegen Rechtsextremismus sowie der Opferberatungsstellen ungewiss. Die Bundesprogramme setzen nach derzeitigen Stand der Koalitionsverhandlungen von CDU/CSU und FDP den Fokus auf den Kampf gegen Extremismus sowie eine Ausweitung von Aussteigerprogrammen.
11.11.2009 | www.netz-gegen-nazis.de: Die neue Bundesregierung will in Zukunft “Extremismus” bekämpfen statt wie bisher “Rechtsextremismus”. 10 Uni-Professoren, die im Arbeitsbereich tätig sind, verurteilen dies scharf als Parteipolitik, die an der Realität völlig vorbei geht. Hier ihre Argumentation im Wortlaut: 10 Professoren: Bundesregierung betreibt mit Extremismusbekämpfung ‘Realitätsverleugnung’
23.10.2009 | Pressemitteilung Monika Lazar, MdB Bündnis 90 / Die Grünen: Keine Bagatellisierung von Rechtsextremismus durch die neue Bundesregierung
Files:
090728_Demokratie_braucht_Staerkung.pdf [Träger MBTs | Juli 2009] application/pdf 29.2 KB090821_MBT2.0_Selbstverstaendnis.pdf [MBT 2.0 | Stand 21.08.2009] application/pdf 838.2 KB
2009_PositionspapierBAGD_Wie-weiter-im-Kampf-gegen-Rechtsextremismus.pdf [BAGD | August 2009] application/pdf 71.4 KB

