Verein für Demokratische Kultur in Berlin e.V.
Der Verein für Demokratische Kultur in Berlin e.V. ist Träger der Mobilen Beratung gegen Rechtsextremismus Berlin (MBR), amira – Antisemitismus im Kontext von Migration und Rassismus sowie dem Projekt Auseinandersetzung mit Rechtsextremismus in kommunalen Gremien Berlins – Dokumentation und Analyse.
Aus der Arbeit der MBR heraus sind weitere Projekte zu Antisemitismus sowie zu Rechtsextremismus in den BVVen entstanden:
amira – Antisemitismus im Kontext von Migration und Rassismus
Im Rahmen des Projekts amira – Antisemitismus im Kontext von Migration und Rassismus werden seit 2007 Angebote für den Umgang mit Antisemitismus in der Jugendarbeit in Kreuzberg und vergleichbaren Bezirken entwickelt.
Auseinandersetzung mit Rechtsextremismus in kommunalen Gremien Berlins – Dokumentation und Analyse
Das Team des Projekts Auseinandersetzung mit Rechtsextremismus in kommunalen Gremien Berlins – Dokumentation und Analyse unterstützt seit 2008 kommunale Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft im Umgang mit Rechtsextremen vor allem in den Bezirksverordnetenversammlungen.
Für eine menschenrechtsorientierte demokratische Kultur in Berlin
Das demokratische Engagement der VDK-Projekte zeigt sich sowohl in ihrer alltäglichen praktischen Arbeit vor Ort als auch in ihrem Beitrag zum politischen Diskurs über den Umgang mit Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus. Insbesondere die von der MBR entwickelten Standards haben in diesem spannungsreichen Themenfeld vor Ort und auf Landesebene häufig Signalcharakter. Auch auf dieser Ebene unterstützt der Verein für Demokratische Kultur die Projekte und setzt damit ein politisches Signal für ein angstfreies, engagiertes und menschenrechtsorientiertes Miteinander in Berlin.
Eine solche nachhaltige Veränderung des politischen Klimas in den Berliner Sozialräumen und Bezirken kann allerdings nur durch einen langfristigen Prozess bewirkt werden. Damit dies gelingt, brauchen wir Ihre Unterstützung.
Der Verein für Demokratische Kultur in Berlin – Initiative für urbane Demokratieentwicklung (VDK) e.V. wurde im August 2003 von Vertreter/innen zivilgesellschaftlicher Organisationen und Initiativen gegründet.
Vorstand und Geschäftsführung
Timo Reinfrank | Anna Spangenberg | Julia Plessing (Vorstand)
Bianca Klose (Geschäftsführerin)
Beirat
Michael Barthel | Mitglied der SPD, von 1989 bis 1992 Bezirksbürgermeister von Berlin- Schöneberg.
Friedemann Bringt | Projektleiter der Mobilen Beratungsteams des Kulturbüros in Sachsen.
Annelie Buntenbach | Von 1994-2002 Mitglied des Bundestages (Bündnis 90/Die Grünen), seit 2008 stellvertretende Vorsitzende des DGB.
Dr. Bärbel Grygier | Von 2000-2002 Bezirksbürgermeisterin von Friedrichshain-Kreuzberg, 2002 Mitglied des Deutschen Bundestages (PDS), Mitglied im RBB-Rundfunkrat als Abgesandte des Abgeordnetenhaus Berlin.
Anetta Kahane | Gründerin und Vorsitzende der Amadeu Antonio Stiftung (AAS) in Berlin.
Prof. Dr. Claus Offe | Professor für Politische Soziologie und Sozialpolitik an der Humboldt-Universität Berlin, emeritiert. Seit seiner Emeritierung gehört er zum Professorium der Hertie School of Governance Berlin.
Prof. Dr. Birgit Rommelspacher | Professorin für Psychologie mit den Schwerpunkten Interkulturalität und Geschlechterstudien an der Alice-Salomon-Fachhochschule in Berlin, emeritiert, Privatdozentin an der Technischen Universität Berlin, arbeitet zu den Themenfeldern Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus.
Oliver George Seifert | Mitglied der “Initiative Schwarze Menschen in Deutschland” (ISD) e.V., Tätigkeit im Vorstand von ISD-Berlin.
Prof. Dr. Richard Stöss | Rechtsextremismus- und Parteienforscher, Professor für Empirische Politische Soziologie an der Freien Universität Berlin, emeritiert.

