Schule

Schule als gesellschaftliche Institution für Demokratie

Schule stellt aus Sicht der MBR eine wichtige gesellschaftliche Institution dar, die vor allem eine kaum zu unterschätzende Sozialisierungsinstanz für Jugendliche und junge Menschen sein kann. Im Umgang mit Rechtsextremismus sollte sie daher ein starker Partner darin sein, demokratische Wertvorstellungen an ihre junge Klientel zu vermitteln.

Zielgruppe Lehrer/innen

Schulen müssen in Bezug zu ihren unmittelbaren sozialräumlichen Kontexten gesetzt werden, d.h. das Lehrkollegium muss über aktuelle Entwicklungen rechtsextrem(-orientiert)er Aktivitäten außerhalb des Schulgeländes genauso informiert sein wie über Veränderungen bei rechtsextremen Lifestyles, Codes und Symbolen. Nur dann können sie im Kontext Rechtsextremismus präventiv wirken.

Wissenstransfer durch Vernetzungsarbeit in der Zivilgesellschaft und im Jugendfreizeitbereich

Für diesen Informations- und Wissenstransfer steht die MBR in allen ihren lokalen Arbeitsbereichen zur Verfügung. Nach Herstellung dieser Grundlage betreibt die MBR Vernetzungsarbeit mit weiteren lokalen Akteuren aus dem Jugendfreizeitbereich und der Zivilgesellschaft zum Zweck der Demokratiestärkung – Bedingung dafür ist die Schulöffnung, d.h. die Bereitschaft der jeweiligen Schulleitung, ihre Institution in gesellschaftliche Zusammenhänge zu rücken.

Zielgruppe Schüler/innen

Zweite entscheidende Zielgruppe sind die Schüler/innen. Durch strukturierte Konzepte ist die MBR in der Lage, altersspezifische Angebote mit unterschiedlichen inhaltlichen Schwerpunkten zum Thema Rechtsextremismus anzubieten. Instrumente wie der “Chronik-Workshop” wurden speziell für die Arbeit mit Schüler/innen zu lokalen Handlungsansätzen entwickelt. Bei der methodischen und inhaltlichen Gestaltung von Workshops und Projektschultagen verfolgt die MBR das grundlegende Ziel der Vermittlung von menschrechtsorientiertem Handeln und Denken.