Zivilgesellschaft

Aktive Zivilgesellschaft gegen Rechtsextremismus

Die Stärkung einer gegen Rechtsextremismus aktiven Zivilgesellschaft ist eines der Hauptziele der Arbeit der MBR und langfristige Notwendigkeit demokratie-stärkender Arbeit.

Die Aktivitäten der Mobilen Beratung erfolgen auf zwei Ebenen:

  1. Der größte Teil des Engagements besteht in der Initiativentwicklung (beispielsweise Gründung von Bürger- und Jugendinitiativen sowie Bündnissen) und Begleitung (Zielfindung, Moderation, Projektentwicklung, Kommunikationskonzepte und Öffentlichkeitsarbeit, Fundraising etc.).
  2. Die zweite Engagementebene betrifft die Berlin-weiten, bezirksweiten oder lokalen Vernetzungen von bestehenden Initiativen. Anlässe sind Austauschrunden, Veranstaltungen, Projekte und Aktionen sowie bezirksüber-greifende Austausche.

Integraler Bestandteil der Beratung von zivilgesellschaftlichen Initiativen ist die Vermittlung von Informationen zu Rechtsextremismus und Rassismus. Fallweise werden durch die MBR Fachkenntnisse und -erfahrungen aus anderen Bereichen in der Beratung eingesetzt. Beispiele dafür sind zivilgesellschaftliche Aktivitäten zur Belebung des öffentlichen Raums, bei deren Planung stadtplanerische und soziologische Erkenntnisse sowie Anregungen aus künstlerischen Projekten und Aktionsformen genutzt werden. In der Beratung von Jugendinitiativen werden wiederum Kenntnisse aus der Jugendarbeit und Medienarbeit eingesetzt.

Ein weiterer wichtiger Aspekt der MBR Tätigkeit im zivilgesellschaftlichen Bereich ist die Herstellung politischer Öffentlichkeit, von Schnittstellen der Zivilgesellschaft mit Kommunal- und Landespolitik, sowie die Anerkennung zivilgesellschaftlicher Akteure als “lokale Expert/-innen”. Die Mittel dazu sind vielfältig: Von der fallbezogenen Kontaktvermittlung über Gründung von Arbeitsgremien (z.B. Runden Tischen) bis hin zur systematischen Würdigung zivilgesellschaftlicher Potenziale in Lokalen Aktionsplänen.