Trägerverein

Verein für Demokratische Kultur in Berlin e.V.

Der Verein für Demokratische Kultur in Berlin e.V. (VDK) ist Träger der Mobilen Beratung gegen Rechtsextremismus Berlin (MBR), der Plattform Berlin gegen Nazis und der Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS).

Aus der Arbeit der MBR heraus sind weitere Projekte zu Antisemitismus, Mobilisierung gegen Neonazis sowie zu Rechtsextremismus in den BVVen entstanden:

Berlin gegen Nazis

Die vom Senat geförderte Online-Plattform Berlin-gegen-Nazis.de vernetzt seit 2014 starke Partner aus Wirtschaft, Kultur und Sport sowie Migrantenselbstorganisationen und Gewerkschaften für gemeinsame Protestaktionen. Das bundesweit einmalige Projekt dient gleichzeitig als Informationspool, Mobilisierungskette und Servicestelle gegen Rechtsextremismus. Droht eine rechtsextreme Großveranstaltung, werden mit Hilfe der Partner innerhalb kürzester Zeit hundertausende Menschen mit den nötigen Informationen versorgt.

Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)

Der Verein für demokratische Kultur in Berlin e.V. hat im Auftrag des Senats 2015 die Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS) gegründet. RIAS hat zum Ziel ein Meldesystem für antisemitische Vorfälle in Berlin zu entwickeln und damit den Zugang zu den bestehenden Beratungsangeboten für Betroffene von Antisemitismus zu erleichtern. Außerdem soll mit den gemeldeten Fällen nicht nur die Voraussetzung für detaillierte Einschätzungen und Lagebilder zu antisemitischen Ausdrucksformen in Berlin geschaffen werden, sondern auch ein stärkeres Engagement der demokratischen Zivilgesellschaft für das Thema erzielt werden.

Auseinandersetzung mit Rechtsextremismus in kommunalen Gremien Berlins – Dokumentation und Analyse

Seit Mai 2013 läuft das erfolgreiche Projekt “Auseinandersetzung mit Rechtsextremismus in kommunalen Gremien Berlins – Dokumentation und Analyse” unter dem Dach der MBR. Es unterstützt kommunale Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft im Umgang mit Rechtsextremen vor allem in den Bezirksverordnetenversammlungen. Von 2008 bis 2013 war die Arbeit des Projekts direkt beim Trägerverein VDK angesiedelt.

amira – Antisemitismus im Kontext von Migration und Rassismus

Im Rahmen des Projekts amira – Antisemitismus im Kontext von Migration und Rassismus hat der VDK e.V. von 2007 bis 2010 Angebote zum Umgang mit Antisemitismus unter Jugendlichen mit Migrationshintergrund für die offene Jugendarbeit in Kreuzberg und vergleichbaren Stadtteilen entwickelt. Die Abschlussdokumentation über die Arbeit von Amira finden Sie hier als PDF zum Download.

Für eine menschenrechtsorientierte demokratische Kultur in Berlin

Das demokratische Engagement der VDK-Projekte zeigt sich sowohl in ihrer alltäglichen praktischen Arbeit vor Ort als auch in ihrem Beitrag zum politischen Diskurs über den Umgang mit Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus. Insbesondere die von der MBR entwickelten Standards haben in diesem spannungsreichen Themenfeld vor Ort und auf Landesebene häufig Signalcharakter. Auch auf dieser Ebene unterstützt der Verein für Demokratische Kultur die Projekte und setzt damit ein politisches Signal für ein angstfreies, engagiertes und menschenrechtsorientiertes Miteinander in Berlin.

Eine solche nachhaltige Veränderung des politischen Klimas in den Berliner Sozialräumen und Bezirken kann allerdings nur durch einen langfristigen Prozess bewirkt werden. Damit dies gelingt, brauchen wir Ihre Unterstützung.

Der Verein für Demokratische Kultur in Berlin – Initiative für urbane Demokratieentwicklung (VDK) e.V. wurde im August 2003 von Vertreter/innen zivilgesellschaftlicher Organisationen und Initiativen gegründet.

Vorstand und Geschäftsführung

Timo Reinfrank | Bianca Klose (Geschäftsführend)