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Die Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus Berlin (MBR) bietet allen Beratung und Unterstützung an, die sich in Berlin für eine demokratische Alltagskultur einsetzen. Bei Problemen im Umgang mit rassistischen, rechtsextremen, antisemitischen oder anderen menschenverachtenden und diskriminierenden Erscheinungsformen steht Ihnen die MBR zur Seite. Durch Hilfe zur Selbsthilfe vor Ort: schnell, kompetent und vertraulich.

AKTUELLES

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09.01.2019 „Wir hatten das Bedürfnis, uns auch außerhalb unserer künstlerischen Arbeit politisch zu positionieren.“

Am 9.November 2018 wurde die von über 100 Kulturinstitutionen unterzeichnete „Berliner Erklärung DER VIELEN“ der Öffentlichkeit vorgestellt. Die Erklärung äußert sich zu zunehmenden Anfeindungen gegen Kunst und Kultur durch Rechtsextreme und Rechtspopulist_innen und bildete zugleich den Auftakt der Mobilisierung zur „Glänzenden Demonstration der Kunst und Kultur – Solidarität statt Privilegien“ im Mai 2019 in Berlin. Initiiert wurden die Erklärung und die Demonstration vom Berliner Verein DIE VIELEN. Die MBR sprach für die „Berliner Zustände“ mit den „VIELEN“ über ihre Netzwerkarbeit, Herausforderungen und Zukunftspläne. (Foto ©Die Vielen e.V.)

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21.12.2018 Die Hauptstadt als Brennglas - Unser Jahresrückblick 2018

Rechtsextremismus und Rechtspopulismus in Berlin im Jahr 2018 Die klassischen rechtsextremen Akteure schafften es im Jahr 2018 nicht, den eigenen Verfall aufzuhalten, und auch neue rechtsextreme oder rechtspopulistische Gruppierungen konnten in der Stadt nicht weiter Fuß fassen. Allerdings wird Berlin zu bestimmten Anlässen vermehrt von Rechtsextremisten von außerhalb aufgesucht. Gleichzeitig wird die demokratische Zivilgesellschaft zunehmend auch in den sozialen Medien angegriffen, und das nicht nur, wenn es um die Deutung der deutschen Geschichte oder um die Vergabe öffentlicher Fördermittel geht. Vielmehr ist mittlerweile ein regelrechter „Kulturkampf von rechts“ in vollem Gang. (Foto: F. Boillot)

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11.12.2018 Einschätzung für den Donnerstag, 13.12.2018, 14.00 Uhr Platz der Republik: vermutlicher Aufmarsch einer rechtsextremen Initiative

Es ist es sehr wahrscheinlich, dass es sich bei der Demonstration „Gegen die Erhöhung der Lebenshaltungskosten - Gegen Erhöhung von Strom- und Kraftstoffpreise - Für bezahlbaren Wohnraum“ um einen rechtsextremen Aufmarsch aus dem direkten Umfeld der Gruppierung „Hand in Hand“ handelt.  Neben sozialpolitischen Forderungen beklagen die Organisatoren auch eine „Migration- Lüge“ (Fehler im Original). Bislang wird die Veranstaltung ausschließlich von einem neuen Account auf Facebook beworben. Dieser Account verbreitet kaum eigene Inhalte, sondern teilt überwiegend Beiträge von „Hand in Hand“. Die wenigen eigenen Postings richten sich gegen Muslime, Merkel und gegen Gleichstellungspolitik.

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11.12.2018 Jugendsozialarbeit im Visier: Rechtspopulistische Angriffe und Einschüchterungsversuche

Neben anderen demokratischen Akteur_innen gerät immer wieder soziale Arbeit ins Visier von rechten und rechtspopulistischen Parteien oder Organisationen. Menschenrechtsorientierte und diversitätsbetonte soziale Arbeit wird verunglimpft und angegriffen. Auch in Berlin nimmt die Diffamierung von und der Rechtfertigungsdruck auf Fachkräfte der offenen Kinder- und Jugendarbeit zu. Mit dem Einzug der Alternative für Deutschland (AfD) in die Bezirksverordnetenversammlungen (BVV) sowie das Abgeordnetenhaus (AGH) 2016 eröffnete sich dieser eine neue politische Bühne. Durch die Präsenz in Gremien sowie (Jugendhilfe-) Ausschüssen haben sie nun Möglichkeiten, Daten zu erfragen, fachliche Konzepte einzusehen und über finanzielle Zuwendungen mit zu entscheiden. Diesem Thema widmet sich der neueste Text aus dem Schattenbericht – Berliner Zustände von MBR und apabiz.

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07.12.2018 Forderung an Bundesanwaltschaft: Ermitteln Sie zur rechtsextremen Angriffsserie!

Neuköllner Betroffene der rechtsextremen Angriffsserie verschickten am Freitag, den 7. Dezember einen Brief an den Generalbundesanwalt und die Bundesjustizministerin. Darin stufen sie die Angriffsserie als rechten Terror ein und fordern die Übernahme der Ermittlungen durch die Bundesanwaltschaft. Ein Betroffener entdeckte nach der Pressekonferenz einen Reifenschaden an seinem Auto. (Fotos: MBR)

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