Berliner Zustände 2019: „Es geht uns um das gefühlte Ungleichgewicht in der Behandlung“ Interview mit der Anwohner*inneninitiative für Zivilcourage – gegen Rechts

Ein weiterer Artikel aus dem Schattenbericht „Berliner Zustände 2019“ von MBR und apabiz. Seit drei Jahren vernetzt die „Anwohner*inneninitiative für Zivilcourage – gegen Rechts“ Menschen rund um die Torstraße in Mitte, unabhängig und überparteilich, aber geschlossen gegen rechtsextremes Gedankengut. Sie organisiert Diskussionsveranstaltungen und Bildungsangebote für die Kiezbewohner*innen, mobilisierte aber auch tausende Menschen zu Protesten gegen die Aufmärsche von „Wir für Deutschland“, die regelmäßig durch die Nachbarschaft zogen.

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Kein Schnee von gestern: Gedenkveranstaltungen als Schauplatz des Kulturkampfes von rechts

Der jährliche Schattenbericht, den das antifaschistische pressearchiv und bildungszentrum berlin e.V. (apabiz) und die Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus Berlin (MBR) im Juni veröffentlichen werden, bietet eine notwendige Ergänzung und  Alternative zu staatlichen Perspektiven auf Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus in Berlin. In verschiedenen Beiträgen kommentieren zivilgesellschaftliche Initiativen und Projekte wesentliche gesellschaftliche lokale Entwicklungen aus ihrer Sicht. Vorab veröffentlichen wir den folgenden Beitrag und weisen in diesem Zusammenhang auf unsere Handreichung „Kein Schnee von gestern? Zum Umgang mit dem Kulturkampf von rechts in Gedenkstätten und Museen“ hin.

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Aktualisiert: Einschätzung der MBR zu den rechtsoffenen Versammlungen in Berlin am 16. Mai 2020

Der Verein „Kommunikationsstelle Demokratischer Widerstand“ mobilisiert seit sieben Wochen jeden Samstag zu Kundgebungen, sogenannten „Hygienedemos“ auf den Rosa-Luxemburg-Platz, die sich äußerlich gegen die Einschränkungen im Zuge der Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie richten. Auf ihrer Internetseite bezieht sich die Initiative auf Darstellungen aus diversen sogenannten „Alternativmedien“, die Verschwörungserzählungen zum Coronavirus verbreiten.

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Aktualisierte Handreichung „Was ist ‚Rechtspopulismus‘?“

Die Handreichung „Was ist ‚Rechtspopulismus‘?“ der Mobilen Beratung gegen Rechtsextremismus (MBR) wurde überarbeitet und aktualisiert. Das vierseitige Handout erklärt das Thema kurz und verständlich. Ziel der Handreichung ist es ist es, den Begriff „Rechtspopulismus“ so zu füllen, dass engagierte Demokrat_innen ihn sinnvoll und Verständnis fördernd verwenden können.

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Aktualisiert: Einschätzung der MBR zu den rechtsoffenen Versammlungen am Rosa-Luxemburg-Platz am 1./2. Mai 2020

 

Der Verein Kommunikationsstelle Demokratischer Widerstand mobilisiert seit fünf Wochen jeden Samstag zu Kundgebungen, sogenannten „Hygienedemos“ auf den Rosa-Luxemburg-Platz, die sich äußerlich gegen die Einschränkungen im Zuge der Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie richten. Auf ihrer Internetseite bezieht sich die Initiative auf Darstellungen aus diversen sogenannten „Alternativmedien“, die Verschwörungserzählungen zum Corona-Virus verbreiten. Dabei machen sich die Verantwortlichen der Seite unter anderem eine im Internet kursierende Einschätzung zu eigen, die behauptet, Corona sei „nicht gefährlicher als die Erkältungswellen, wie sie zu jedem Jahreswechsel über die Nordhalbkugel hinweg stattfinden“, dennoch werde „Todesangst geschürt und eine maßlose Faschisierung des zivilen Lebens“ betrieben.

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RIAS-Bericht: Antisemitische Angriffe auf die Erinnerungskultur. MBR-Broschüre gibt Tipps für den Umgang mit Angriffen von rechts.

Eine Stele des Denkmals für die ermordeten Juden Europas wird als Zeichen der Solidarität mit dem Attentäter des rechtsextremen Terroranschlags in Halle (Saale) beschmiert. Während der Gedenkdemonstration zum Jahrestag der nationalsozialistischen Novemberpogrome in Moabit pöbelt ein Zuschauer die Demonstrationsteilnehmenden an und setzt dabei die Politik Israels mit NS-Verbrechen gleich. In seiner Rede vor der Bezirksverordnetenversammlung Neukölln bezieht sich ein AfD-Verordneter auf Martin Walsers Ansprache zum Holocaust-Gedenktag 1998 und spricht von Auschwitz als „Einschüchterungsmittel“ sowie von „einer Instrumentalisierung für gegenwärtige Zwecke“.

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Einschätzung der MBR zu den rechtsoffenen Versammlungen am Rosa-Luxemburg-Platz

Der Verein Kommunikationsstelle Demokratischer Widerstand mobilisiert seit vier Wochen jeden Samstag zu Kundgebungen, sog. „Hygienedemos“ auf dem Rosa-Luxemburg-Platz, die sich äußerlich gegen die Einschränkungen im Zuge der Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie richten. Auf ihrer Internetseite bezieht sich die Initiative auf Darstellungen aus diversen sog. „Alternativmedien“, die Verschwörungserzählungen zum Corona-Virus verbreiten. Dabei machen sich die Verantwortlichen der Seite u.a. einer im Internet kursierenden Einschätzung zu eigen, die behauptet , Corona sei „nicht gefährlicher als die Erkältungswellen, wie sie zu jedem Jahreswechsel über die Nordhalbkugel hinweg stattfinden“, dennoch werde „Todesangst geschürt und eine maßlose Faschisierung des zivilen Lebens“ betrieben.

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— In eigener Sache —

Liebe Beratungssuchende, Kolleg_innen, Interessierte,

die Corona-Pandemie und die damit verbundenen Maßnahmen stellen auch uns in unserer Arbeit vor Herausforderungen. Wir sind jedoch weiterhin ansprechbar und bieten professionelle und vertrauliche Beratung an. Dafür suchen wir gemeinsam mit Ihnen Kommunikationsmittel und -möglichkeiten, die für alle Seiten zufriedenstellend funktionieren.

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Neue Handreichung vorgestellt: Zum Umgang mit dem Kulturkampf von rechts in Gedenkstätten und Museen

Am Donnerstag, den 06.02.2020, präsentierte MBR-Projektleiterin Bianca Klose auf einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem Senator für Justiz, Verbraucherschutz und Antidiskriminierung, Dr. Dirk Behrendt, dem Direktor der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas, Uwe Neumärker, und Daniela Bystron, Kuratorin für Outreach des Brücke-Museums, die neue MBR-Handreichung „Nur Schnee von gestern? – Zum Umgang mit dem Kulturkampf von rechts in Gedenkstätten und Museen“. Die Broschüre gibt Tipps und Praxisbeispiele für den Umgang mit rechtsextremen und rechtspopulistischen Störversuchen bei Führungen, öffentlichen Provokationen und parlamentarischen Anfragen und soll Akteur_innen vor Ort unterstützen, eigene Handlungsstrategien zu entwickeln. (Foto: MBR/Mang)

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