Forderung an Bundesanwaltschaft: Ermitteln Sie zur rechtsextremen Angriffsserie!

Neuköllner Betroffene der rechtsextremen Angriffsserie verschickten am Freitag, den 7. Dezember einen Brief an den Generalbundesanwalt und die Bundesjustizministerin. Darin stufen sie die Angriffsserie als rechten Terror ein und fordern die Übernahme der Ermittlungen durch die Bundesanwaltschaft. Ein Betroffener entdeckte nach der Pressekonferenz einen Reifenschaden an seinem Auto.

(Fotos: MBR) Mehr erfahren »

Pegida-Kundgebung am 1. Dezember

Die aus Dresden bekannte Pegida-Bewegung plant zusammen mit anderen Gruppen für den 1. Dezember eine Versammlung am Brandenburger Tor. Die stationäre Kundgebung von Pegida, dem Verein „Pro Mitsprache“ aus Dresden, der rassistischen Initiative „Zukunft Heimat“ aus Cottbus, der flüchtlingsfeindlichen Initiative „Kandel ist überall“ und dem „Merkel muss weg-Mittwoch“ aus Berlin soll direkt auf dem Platz des 18. März in Berlin stattfinden. Angemeldet wurde die Versammlung von einer Privatperson für den Zeitraum von 14 bis 16 Uhr für 500 Personen. Die MBR rechnet jedoch mit deutlich mehr Teilnehmenden.

(Foto: Fridolin Welti)

Mehr erfahren »

Die MBR im ZDF-Interview

Die ZDF-Drehscheibe hat mit uns über die Angriffsserie in Neukölln gesprochen. „Wir haben seit Jahren in Neukölln gewachsene neonazistische Strukturen“, betonte unsere Projektleiterin Bianca Klose.

Mehr erfahren »

Flüchtlingsfeindliche Mobilisierung gegen UN-Migrationspakt

Mit mehreren Versammlungen will das rechtspopulistische und rechtsextreme Milieu in Berlin gegen den UN-Migrationspakt mobilmachen. Bundesweit wird mit verzerrten Darstellungen und Falschbehauptungen gegen die Vereinbarung argumentiert. Aufgrund der hochemotionalen, spektren-übergreifenden Thematisierung sind punktuelle Mobilisierungserfolge auf der Straße nicht auszuschließen. Mehrere Kundgebungen und Aufzüge sind in Berlin geplant. Ein Überblick der Mobilen Beratung gegen Rechtsextremismus Berlin (MBR): Mehr erfahren »

Aufmarschverbot gekippt! Rechtsextremer Aufmarsch am 9. November

Das Verwaltungsgericht erlaubt die Versammlung des rechtsextremen Zusammenschlusses „Wir für Deutschland“ (WfD). Am 80. Jahrestag der Reichspogromnacht wird der Aufzug unter dem Motto „Für die Opfer von Politik“ ab 18.30 Uhr vom Washingtonplatz am Hauptbahnhof durch das Regierungsviertel ziehen. Vor dem Reichstag wollen die Rechtsextremen nach eigenen Angaben einen Schriftzug aus 500 Kerzen erstellen. Angemeldet sind 250 Teilnehmende. Die Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus Berlin (MBR) geht trotz der terminlichen Provokation derzeit nicht von einer überregionalen Beteiligung aus. Mehr erfahren »

Rechtsextremer „Tag der Nation“ am 3. Oktober

UPDATE 02.10.2018
+++Rechtsextreme melden zweite Aufzugsstrecke durch Berlin-Friedrichshain an. Mehrere Konkurrenzveranstaltungen untergraben rechtsextreme Mobilisierung nach Berlin.+++

Zum Tag der deutschen Einheit am 3. Oktober 2018 planen Rechtsextreme erneut einen größeren Aufmarsch in Berlin. Die Gruppe „Wir für Deutschland“ (WfD) ruft seit Monaten für dieses Datum zu einer „Großdemo“ ab 14 Uhr unter dem Motto „Tag der Nation“ auf, die auf dem Europaplatz am Hauptbahnhof beginnen soll. Von dort soll die Strecke über Invalidenstraße, Ackerstraße, Torstraße, Novalisstraße, Tieckstraße, Chausseestraße, Invalidenstraße zurück zum Europaplatz führen. Mehr erfahren »

Vereint für Miteinander: Bundesweit tätige Organisationen stellen sich gemeinsam gegen AfD-Kampagne

Das Engagement für Demokratie und gegen Rassismus und Rechtsextremismus unterstützen die Organisationen offensiv mit einem öffentlichen Appell und großflächigen Werbetafeln ab dem 2. Oktober in Magdeburg. Unter den Erstunterzeichnern des Appells sind auch der DGB Bundesvorstand, Pro Asyl und der Deutsche Bundesjugendring. 35 Organisationen zeigen jetzt ihre Solidarität und fordern, den Verein Miteinander e.V. weiter zu fördern. Mehr erfahren »

Die MBR zu Gast in der Abendschau

Wegen eines Satirevideos , das von dem Künstler Schlecky Silberstein ins Netz gestellt wurde, bekommt der Kopf des „Bohemian Browser Ballett“ des öffentlich-rechtlichen Medienangebots „Funk“, Besuch von der AfD. Die Partei hatte die Produktionsfirma aufgesucht, weil sie sich wiederum denunziert fühlte – und veröffentlichte dabei die Adresse im Netz. Danach erhielt der Künstler Morddrohungen. Die RBB-Abendschau hat am 23.09. zu diesem Thema unsere Projektleiterin Bianca Klose ins Studio eingeladen. Mehr erfahren »

Nazi-Rochade in Berlin

Am 18. August zogen rund 700 Neonazis ohne größere Störungen durch Berlin, um dem Hitler-Stellvertreter Rudolf Heß zu huldigen. Aufgrund einer unattraktiven Route und um Gegenproteste zu umgehen, wurde der Aufmarsch kurzfristig von Spandau nach Friedrichshain und Lichtenberg verlegt. Es bleibt zu befürchten, dass sich solche Szenen in Zukunft wiederholen. Die Kolleg_innen vom apabiz haben eine umfassende Analyse des Aufmarsches veröffentlicht, die wir an dieser Stelle dankend teilen. Mehr erfahren »

Challenging Supremacism – Konferenz in Berlin

Was treibt eine junge Generation dazu rechtsextremen oder islamistischen Gruppen beizutreten? Wie kann ihre Dynamik von innen heraus analysiert werden? Woher kommt die Faszination für rechtsextreme Propaganda? Eine Konferenz zur Praxis politischer, investigativer und aktivistischer Infiltration rechtsextremer Gruppen sucht nach Antworten. Mehr erfahren »