Angriffspläne auf Linken-Politiker Ferat Kocak in Neukölln waren den Behörden bekannt

Dass der Neuköllner Linken-Politiker Ferat Kocak von Rechtsextremen beobachtet wurde, war dem Verfassungsschutz vermeintlich schon vor dem Angriff, bei dem Kocaks Auto angezündet wurde, bekannt. Zwei Tage vor dem Angriff sei auch das Landeskriminalamt von den Plänen unterichtet worden, jedoch ohne Konsequenzen.

„Sollten diese Informationen zutreffen […] hätten bei einer angemessenen Reaktion der Polizei die Brandanschläge verhindert und die Täter gefasst werden können“, sagt MBR-Kollege Matthias Müller. Inzwischen sei es schwer, „die Betroffenen zu ermutigen“: „Wenn man nicht möchte, dass Engagierte das Vertrauen in den Rechtsstaat verlieren, dann braucht es endlich Ermittlungserfolge“.

 

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