MBR


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Die Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus Berlin (MBR) bietet allen Menschen Beratung und Unterstützung an, die sich in Berlin für eine menschenrechtsorientierte und demokratische Alltagskultur einsetzen. Seit 2001 berät die MBR bei Herausforderungen im Umgang mit rechtsextremen, rassistischen, antisemitischen oder anderen menschenverachtenden Erscheinungsformen. Die MBR bietet Hilfe zur Selbsthilfe vor Ort: schnell, kompetent und vertraulich.

AKTUELLES

03.07.2020 Einschätzung der MBR zu der geplanten rechtsextremen Kundgebung vor dem Kanzleramt in Berlin am 4. Juli 2020

Wie bereits in den Vorjahren plant der rechtsextreme Videoaktivist Nikolai Nerling am kommenden Samstag eine Kundgebung in der Berliner Innenstadt. Der als "Volkslehrer" bekannte ehemalige Grundschullehrer hatte bereits 2019 drei Kundgebungen durchgeführt, bei denen Redner aus dem überregionalen Holocaustleugner-Spektrum sprachen.

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30.06.2020 Berliner Zustände 2019: Ein Klima der Angst (Vorwort von Malene Gürgen)

Im Vorwort der Berliner Zustände erinnert die Journalistin Malene Gürgen an das "Klima der Angst", das viele Betroffene der andauernden extrem rechten Angriffsserie in Berlin-Neukölln nach wie vor in Atem hält. Die Arbeit der Ermittlungsbehörden kritisiert sie dabei deutlich.

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26.06.2020 (26.06.2020) Pressemitteilung: Das Jahr aus der Sicht engagierter Projekte – Schattenbericht „Berliner Zustände 2019“ erschienen

Nach dem antisemitischen und rassistischen Anschlag in Halle im Oktober 2019, bei dem zwei Menschen ermordet wurden und ein Massaker an der in der Synagoge versammelten jüdischen Gemeinde geplant war, muss sich der mutmaßliche Rechtsterrorist in Kürze vor Gericht verantworten. Für viele Berliner Jüdinnen und Juden war nicht die Frage, ob solch ein Anschlag passiert, sondern wann, berichtet im Gespräch mit den „Berliner Zuständen 2019“ der Antisemitismus-Beauftragte der Jüdischen Gemeinde zu Berlin. Der Prozessbeginn fällt in eine Zeit, in der auf Berliner Straßen offen antisemitische Verschwörungserzählungen verbreitet werden. Die Anwohner*inneninitiative für Zivilcourage – gegen Rechts protestiert gemeinsam mit anderen seit Wochen gegen die „Hygiene-Demos“, an denen immer wieder auch extreme Rechte teilnehmen. Im Interview kritisiert sie eine „gefühlte Ungleichbehandlung“ durch die Polizei und die behördliche Stigmatisierung von zivilgesellschaftlichen Protesten gegen extrem rechte Aufmärsche als „gefährlich“.

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26.06.2020 Berliner Zustände 2019: „Es ist ein blendender erster Eindruck“ - Interview mit Sibylle Schreiber (pro familia)

Ein weiterer Artikel aus dem Schattenbericht "Berliner Zustände 2019" von MBR und apabiz. Netzwerke von Abtreibungsgegner*innen versuchen auch in Berlin mit der Etablierung eigener Angebote Beratungssuchende zu beeinflussen und in gesellschaftliche Debatten zur Selbstbestimmung über den eigenen Körper hineinzuwirken. Wie gehen Abtreibungsgegner*innen in der Stadt vor? Welche Auswirkungen haben ihre Strategien auf Schwangere? Was bräuchte es, damit alle Zugang zu einer ergebnisoffenen Beratung erhalten? Auf diese Fragen antwortet Sibylle Schreiber von pro familia.

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20.06.2020 Berliner Zustände 2019: Pädagogischer Umgang mit antimuslimischem Rassismus

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