MBR


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Die Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus Berlin (MBR) bietet allen Menschen Beratung und Unterstützung an, die sich in Berlin für eine menschenrechtsorientierte und demokratische Alltagskultur einsetzen. Seit 2001 berät die MBR bei Herausforderungen im Umgang mit rechtsextremen, rassistischen, antisemitischen oder anderen menschenverachtenden Erscheinungsformen. Die MBR bietet Hilfe zur Selbsthilfe vor Ort: schnell, kompetent und vertraulich.

AKTUELLES

23.08.2019 Zustände in den Sicherheitsbehörden (Vorwort „Berliner Zustände 2018“)

Das Vorwort  aus dem Schattenbericht – Berliner Zustände von MBR und apabiz behandelt den Umgang der Sicheheitsbehörden mit extrem rechten Straftaten.

Foto: Demonstration am 21. Mai 2017 in Köln anlässlich des Tribunals „NSU Komplex auflösen“ © Kilian Behrens / apabiz

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21.08.2019 Gemeinsame Pressemitteilung der MBR und RIAS Berlin zur Veröffentlichung des „Berlin-Monitor 2019“

Heute wurde der „Berlin Monitor 2019 – Vernetzte Solidarität – Fragmentierte Demokratie“ vorgestellt. Der Berlin Monitor zeigt, dass jede zehnte Person in Berlin antisemitische Ressentiments teilt. Antisemitismus konzentriert sich in Berlin dabei nicht nur auf ein Milieu oder einzelne Orte, sondern findet sich in der gesamten Gesellschaft. Der Berliner Monitor bestätigt erneut, wie wichtig eine lebendige demokratische Kultur in der Auseinandersetzung mit Rechtsextremismus, antimuslimischen Rassismus und Antisemitismus ist.

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16.08.2019 MBR-Einschätzung zum geplanten rechtsextremen "Tag der Nation" am 3. Oktober

Zweiter rechtsextremer „Tag der Nation“ am 3. Oktober Zum Tag der deutschen Einheit am 3. Oktober 2019 planen Rechtsextreme erneut einen Aufmarsch in Berlin. Der rechtsextreme Verein „Wir für Deutschland“ (WfD) ruft seit dem Anfang des Jahres für dieses Datum zu einer „Großdemo“ ab 14 Uhr unter dem Motto „2. Tag der Nation“ auf. Nach eigenen Bekundungen soll der Aufzug am Washingtonplatz beginnen, über die Friedrichstraße führen und am Alexanderplatz enden.   Informationen der Versammlungsbehörde zur Wegstrecke liegen bislang (15.08.2019) nicht vor. Bestätigt wurden lediglich die Anmeldung im Bezirk Mitte für 5000 Teilnehmende und eine weitere Anmeldung für Mitte und Friedrichshain-Kreuzberg. Foto (Boillot/MBR)

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14.08.2019 „Berliner Zustände 2018" erschienen

„Berliner Zustände“ im Jahr 2018 – Ein Schattenbericht über Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus 14.08.2019 Kritik am Vorgehen der Strafverfolgungsbehörden im Umgang mit Rechtsextremismus und der von ihm ausgehenden – mitunter tödlichen – Bedrohung ist derzeit in aller Munde. Sei es die fehlende Benachrichtigung derjenigen, die auf so genannten „Feindeslisten“ stehen, durch LKA und BKA, die weiterhin unaufgeklärte Angriffsserie in Berlin-Neukölln oder der Umgang der Behörden mit extrem rechten Demonstrationen wie dem „Rudolf-Heß-Marsch“ in Berlin – die Liste ließe sich fortsetzen. Immer wieder sind es zivilgesellschaftliche Akteur*innen, die als erste solche Entwicklungen erkennen, fehlende Informationen liefern, Missstände aufdecken, Betroffene unterstützen und das Handeln staatlicher Stellen kritisch hinterfragen. Im Zuge dessen geraten sie selbst zunehmend unter Beschuss von rechts.

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12.08.2019 Aktualisierte Einschätzung zum möglichen „Heßmarsch“ (Stand: 12.08.2019)

Im dritten Jahr in Folge könnte es einen rechtsextremen „Heßmarsch“ in Berlin geben. Eine Aufmarschanmeldung wird jedoch täglich unwahrscheinlicher. Anlass ist der 32. Todestag des verurteilten NS-Kriegsverbrechers Rudolf Heß, der am 17. August 1987 in einem Gefängnis in der Spandauer Wilhelmstadt Selbstmord begangen hatte. In vielen Berliner Bezirken laufen seit Monaten Vorbereitungen für Gegenproteste, um die Schaffung einer Tradition von Aufmärschen zum Zweck der NS-Verherrlichung in Berlin zu verhindern. (Foto: Boillot/MBR)

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