MBR


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Die Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus Berlin (MBR) bietet allen Menschen Beratung und Unterstützung an, die sich in Berlin für eine menschenrechtsorientierte und demokratische Alltagskultur einsetzen. Seit 2001 berät die MBR bei Herausforderungen im Umgang mit rechtsextremen, rassistischen, antisemitischen oder anderen menschenverachtenden Erscheinungsformen. Die MBR bietet Hilfe zur Selbsthilfe vor Ort: schnell, kompetent und vertraulich.

AKTUELLES

06.02.2020 Neue Handreichung vorgestellt: Zum Umgang mit dem Kulturkampf von rechts in Gedenkstätten und Museen

Am Donnerstag, den 06.02.2020, präsentierte MBR-Projektleiterin Bianca Klose auf einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem Senator für Justiz, Verbraucherschutz und Antidiskriminierung, Dr. Dirk Behrendt, dem Direktor der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas, Uwe Neumärker, und Daniela Bystron, Kuratorin für Outreach des Brücke-Museums, die neue MBR-Handreichung „Nur Schnee von gestern? – Zum Umgang mit dem Kulturkampf von rechts in Gedenkstätten und Museen“. Die Broschüre gibt Tipps und Praxisbeispiele für den Umgang mit rechtsextremen und rechtspopulistischen Störversuchen bei Führungen, öffentlichen Provokationen und parlamentarischen Anfragen und soll Akteur_innen vor Ort unterstützen, eigene Handlungsstrategien zu entwickeln. (Foto: MBR/Mang)

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06.01.2020 Diffus, deshalb bedrohlich – Unser Jahresrückblick 2019

Feindeslisten als rechtsextreme Strategie, die Anschlagsserie in Berlin-Neukölln und ein Rückgang größerer bundesweiter Mobilisierungen: Das Jahr 2019 brachte für die Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus Berlin (MBR) verschiedene Entwicklungen und Herausforderungen. (Foto: Florian Boillot)

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24.10.2019 MBR-Einschätzung zum geplanten Reichsbürger-Aufzug am 9. November im Regierungsviertel

Am 81. Jahrestag der antisemitischen Novemberpogrome vom 9. November 1938 planen rechtsextreme Splittergruppen Versammlungen in Berlins Innenstadt. Derzeit sind der MBR Aufrufe von drei Zusammenschlüssen zu unterschiedlichen Veranstaltungen bekannt. Die Reichsbürgergruppierung „staatenlos.info“ will ab 11 Uhr vom Lustgarten einen Aufzug unter dem Motto „Heimat und Weltfrieden“ durchführen. Sie werden dabei von den sog. „Gelben Westen Berlin“, die zunächst eine eigene Veranstaltung angemeldet hatten, unterstützt. (Foto: MBR)

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18.10.2019 Breites Bündnis fordert mehr Geld für Demokratieprogramm: Offener Brief und Pressemitteilung vom 18. Oktober 2019

An Demokratieförderung spart man nicht – schon gar nicht jetzt. Die Kritik an der Bundesregierung und ihrem Demokratieförderprogramm wächst. Rund 120 Organisationen der Zivilgesellschaft sowie rund 120 Unterstützer*innen fordern Familienministerin Franziska Giffey (SPD) am Freitag in einem offenen Brief dazu auf, mehr Geld für „Demokratie leben!“ bereitzustellen: 200 Millionen Euro jährlich statt der bisher zugesagten 115 Millionen Euro sollen vor allem Modellprojekten für deren Arbeit gegen Rassismus, Antisemitismus und Extremismus zukommen. In seiner jetzigen Form spalte das Bundesförderprogramm die Zivilgesellschaft in Konkurrenten um die wenigen Projektgelder, so die Unterzeichner*innen.

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11.10.2019 Pressestatement zum rechtsextremen Terroranschlag in Halle

Gemeinsames Pressestatement des Bundesverbands Mobile Beratung e.V. , des Bundesverbands der Recherche- und Informationsstellen Antisemitismus sowie des Verbands der Beratungsstellen für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt.

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