MBR

Die Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus Berlin (MBR) bietet allen Beratung und Unterstützung an, die sich in Berlin für eine demokratische Alltagskultur einsetzen. Bei Problemen im Umgang mit rassistischen, rechtsextremen, antisemitischen oder anderen menschenverachtenden und diskriminierenden Erscheinungsformen steht Ihnen die MBR zur Seite. Durch Hilfe zur Selbsthilfe vor Ort: schnell, kompetent und vertraulich.

AKTUELLES

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11.12.2018 Einschätzung für den Donnerstag, 13.12.2018, 14.00 Uhr Platz der Republik: vermutlicher Aufmarsch einer rechtsextremen Initiative

Es ist es sehr wahrscheinlich, dass es sich bei der Demonstration „Gegen die Erhöhung der Lebenshaltungskosten - Gegen Erhöhung von Strom- und Kraftstoffpreise - Für bezahlbaren Wohnraum“ um einen rechtsextremen Aufmarsch aus dem direkten Umfeld der Gruppierung „Hand in Hand“ handelt.  Neben sozialpolitischen Forderungen beklagen die Organisatoren auch eine „Migration- Lüge“ (Fehler im Original). Bislang wird die Veranstaltung ausschließlich von einem neuen Account auf Facebook beworben. Dieser Account verbreitet kaum eigene Inhalte, sondern teilt überwiegend Beiträge von „Hand in Hand“. Die wenigen eigenen Postings richten sich gegen Muslime, Merkel und gegen Gleichstellungspolitik.

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11.12.2018 Jugendsozialarbeit im Visier: Rechtspopulistische Angriffe und Einschüchterungsversuche

Neben anderen demokratischen Akteur_innen gerät immer wieder soziale Arbeit ins Visier von rechten und rechtspopulistischen Parteien oder Organisationen. Menschenrechtsorientierte und diversitätsbetonte soziale Arbeit wird verunglimpft und angegriffen. Auch in Berlin nimmt die Diffamierung von und der Rechtfertigungsdruck auf Fachkräfte der offenen Kinder- und Jugendarbeit zu. Mit dem Einzug der Alternative für Deutschland (AfD) in die Bezirksverordnetenversammlungen (BVV) sowie das Abgeordnetenhaus (AGH) 2016 eröffnete sich dieser eine neue politische Bühne. Durch die Präsenz in Gremien sowie (Jugendhilfe-) Ausschüssen haben sie nun Möglichkeiten, Daten zu erfragen, fachliche Konzepte einzusehen und über finanzielle Zuwendungen mit zu entscheiden. Diesem Thema widmet sich der neueste Text aus dem Schattenbericht – Berliner Zustände von MBR und apabiz.

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07.12.2018 Forderung an Bundesanwaltschaft: Ermitteln Sie zur rechtsextremen Angriffsserie!

Neuköllner Betroffene der rechtsextremen Angriffsserie verschickten am Freitag, den 7. Dezember einen Brief an den Generalbundesanwalt und die Bundesjustizministerin. Darin stufen sie die Angriffsserie als rechten Terror ein und fordern die Übernahme der Ermittlungen durch die Bundesanwaltschaft. Ein Betroffener entdeckte nach der Pressekonferenz einen Reifenschaden an seinem Auto. (Fotos: MBR)

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28.11.2018 Pegida-Kundgebung am 1. Dezember

Die aus Dresden bekannte Pegida-Bewegung plant zusammen mit anderen Gruppen für den 1. Dezember eine Versammlung am Brandenburger Tor. Die stationäre Kundgebung von Pegida, dem Verein „Pro Mitsprache“ aus Dresden, der rassistischen Initiative „Zukunft Heimat“ aus Cottbus, der flüchtlingsfeindlichen Initiative „Kandel ist überall“ und dem „Merkel muss weg-Mittwoch“ aus Berlin soll direkt auf dem Platz des 18. März in Berlin stattfinden. Angemeldet wurde die Versammlung von einer Privatperson für den Zeitraum von 14 bis 16 Uhr für 500 Personen. Die MBR rechnet jedoch mit deutlich mehr Teilnehmenden. (Foto: Fridolin Welti)

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13.11.2018 Die MBR im ZDF-Interview

Die ZDF-Drehscheibe hat mit uns über die Angriffsserie in Neukölln gesprochen. "Wir haben seit Jahren in Neukölln gewachsene neonazistische Strukturen", betonte unsere Projektleiterin Bianca Klose.

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