t-online über Aufmärsche von Rechtsextremen am 14.03. in Berlin

T-Online berichtet über zwei geplante Aufmärsche von Rechtsextremen am 14. März in Berlin-Mitte und Berlin-Marzahn. In dem Artikel kommt auch MBR-Mitarbeiter Stephan Kuhlmann zu Wort:

„Unterstützt wird die Demo [in Berlin-Mitte] laut Kuhlmann außerdem von dem rechtsextremen Projekt ‚Gefangenenhilfe.info‘, die den ‚Zusammenhalt der Szene nach innen und außen signalisieren‘ will. Inhaltlich geht es bei der rechtsextremen Kundgebung um ‚Aktivisten, die wegen Holocaustleugnung oder der Unterstützung des rechtsterroristischen Nationalsozialistischen Untergrunds (NSU) verurteilt sind‘, so Kuhlmann weiter.“

Zum Artikel

Tagesspiegel über antiziganistische Flugblattaktion

Der Tagesspiegel berichtet über antiziganistische Flugblätter, die die rechtsextreme Kleinstpartei „Der III. Weg“ in verschiedenen Berliner Bezirken in Briefkästen einwirft. In dem Artikel kommt auch die MBR zu Wort:

„Sinti und Roma pauschal zu kriminalisieren, ist kein Alleinstellungsmerkmal des Dritten Weg, sondern ein Kernmerkmal rechtsextremer Propaganda.“

Zum Artikel

taz über Neukölln-Komplex

Die taz berichtet anlässlich des Geburtstages von Burak Bektaş über die bisher fehlende Aufklärung vieler Taten der Neuköllner Angriffsserie. In dem Artikel kommt auch MBR-Projektleiterin Bianca Klose zu Wort:

„Für uns ist die Aufarbeitung der Neuköllner Angriffsserie und die Begleitung der Betroffenen nicht abgeschlossen.“

Zum Artikel

PRESSEMITTEILUNG: Für einen diskriminierungs­kritischen Fußball – BFV und VDK e.V. schließen umfassende Kooperation

Berlin, 13.02.2026. Der Berliner Fußball-Verband (BFV) und der Verein für Demokratische Kultur in Berlin (VDK) e.V. mit seinen Projekten Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus Berlin (MBR), Berlin gegen Nazis (BGN) und Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus Berlin (RIAS Berlin) haben eine weitreichende Kooperationsvereinbarung unterzeichnet. Ziel der Partnerschaft ist es, den Berliner Fußball konsequent gegen rechtsextreme, antisemitische und demokratiefeindliche Bestrebungen zu stärken und ein sicheres, vielfältiges und diskriminierungsfreies Umfeld für alle Beteiligten auf und neben dem Platz zu schaffen.

Die Partnerorganisationen beabsichtigen eine enge Zusammenarbeit, um alle Akteur*innen des Berliner Fußballs, wie Trainer*innen, Schiedsrichter*innen, Funktionsträger*innen sowie Spieler*innen, dabei zu unterstützen, menschenverachtende Einstellungen zu erkennen und diesen entschieden entgegenzutreten. Der Amateurfußball kann ein potenzielles Betätigungsfeld für Rechtsextreme und andere demokratiefeindliche Gruppen sein, der konsequente Aufbau und die Weiterentwicklung der Präventions- und Interventionsstrukturen des BFV und seiner Mitgliedsvereine sind deshalb essenziell.

Neben der gemeinsamen öffentlichen Positionierung und dem fachlichen Austausch der Kooperationspartner*innen sollen vor allem die Berliner Fußballvereine von der Zusammenarbeit profitieren. Gemeinsam sollen Bildungsmaterialien, Handreichungen und digitale Informationsformate erarbeitet sowie Veranstaltungen wie Fachtage, Netzwerktreffen und Qualifizierungsformate angeboten werden.

Stimmen zur Vereinbarung:

Bernd Schultz, Präsident des Berliner Fußball-Verbands:
„Der Fußball kann einen wichtigen Beitrag für den gesellschaftlichen Zusammenhalt und die Förderung demokratischer Werte leisten. Um dieses Potential nutzen zu können, müssen wir antidemokratischen Bestrebungen entschieden entgegentreten. Gemeinsam mit dem VDK und seinen Projekten wollen wir unsere Mitgliedsvereine dazu befähigen, menschenverachtende Einstellungen zu erkennen und resiliente Strukturen aufzubauen.“

Bianca Klose, Geschäftsführerin des VDK e.V. und Projektleiterin der MBR:
„Unsere langjährige Zusammenarbeit mit dem BFV wird durch die getroffene Vereinbarung institutionalisiert und zukunftsfähig gemacht. Wir begrüßen es, dass ein für das Zusammenleben in unserer Stadt so wichtiger Player sich weiterhin seiner Verantwortung bewusst ist und für eine demokratische Kultur eintreten will – ob auf oder neben dem Platz. Rechtsextreme versuchen auch dort, ihre Ideologie zu verbreiten, ob als Vereinsangehörige oder Fans. Sowohl für die Umsetzung von Nutzungsordnungen als auch die Handlungsfähigkeit der Vereine ist es wichtig, Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus zu erkennen – dabei unterstützt die MBR den BFV mit ihrem Schulungsangebot.“

Katja Teich, Projektleiterin von Berlin gegen Nazis:
„Gemeinsam mit dem BFV starteten wir 2020 die Kampagne ,Kein Platz für Rassismus und Antisemitismus’, in deren Rahmen über 50 Vereine öffentlich Stellung bezogen. Die großen Banner hängen heute noch an vielen Plätzen. Auch über diese Kampagne hinaus ist es uns ein Anliegen, die Vereine weiterhin in ihrer demokratischen Haltung und Praxis zu unterstützen. Eine enge Kooperation mit dem BFV ist dafür auch in Zukunft unabdingbar.“

Julia Kopp, Projektleiterin von RIAS Berlin:
„Nach einem Fußballspiel in Neukölln wurde eine Jugendmannschaft antisemitisch beleidigt und angegriffen. In Marzahn-Hellersdorf wurden Fans nach einem Spiel in einer Kneipe von gegnerischen Fans als ,Judenschweine’ beschimpft. In Spandau hing ein Aufkleber aus der Fanszene, auf dem ein karikaturhaft dargestellter Jude im Fußballtrikot geohrfeigt wird. Eine Erfassung antisemitischer Vorfälle im Fußballkontext ist wichtig: Sie hilft bei der Sichtbarmachung von Antisemitismus und trägt zur Sensibilisierung der allgemeinen Öffentlichkeit, aber auch der Berliner Fußballwelt bei. Auch im Fußball braucht es Akteure, die sich deutlich gegen Antisemitismus positionieren.“

 

Bei Rückfragen an die Beteiligten nehmen Sie gerne Kontakt auf:

RIAS Berlin: presse@rias-berlin.de
BFV: presse@berlinerfv.de
VDK/MBR: presse@mbr-berlin.de
BGN: info@berlin-gegen-nazis.de

Die Pressemitteilung als PDF finden Sie hier.

MBR-Mitarbeiter Matthias Müller im Interview mit fluter

Das Magazin fluter hat mit MBR-Mitarbeiter Matthias Müller über die Radikalisierung von Jugendlichen und rechtsextreme Jugendgruppen gesprochen:

„Der Zugang zum Rechtsextremismus hat sich im Vergleich zur Hochzeit der jungen Neonazi-Szene in den 1990er Jahren verändert. Damals kamen junge Menschen über Freundeskreise in die Szene. Heute politisieren sich viele ohne diesen persönlichen Zugang. Die politische Sozialisation und Radikalisierung geschehen zunehmend in digitalen Räumen wie Instagram, Telegram, Discord oder auf Gaming-Plattformen.“

Zum Interview

rbb24 Abendschau über einen Aufmarschversuch von Rechtsextremen am 29.11. in Berlin

Die rbb24 Abendschau berichtet über einen Aufmarschversuch von Rechtsextremen am 29.11. in Berlin-Mitte. In dem Beitrag kommt auch MBR-Mitarbeiter Mathias Wörsching zu Wort. Er spricht über die Versuche von der ‚Heimat‘ durch eine Annäherung an rechtsextrem orientierte Jugendgruppen wieder mehr an Präsenz zu gewinnen.

Zum Video

t-online über geplanten Aufmarsch von Rechtsextremen am 29.11. in Berlin

T-Online berichtet über die antiziganistische Mobilisierung von „Die Heimat“ und DJV zu einem Aufmarsch am 29. November in Berlin-Mitte. In dem Artikel kommt auch MBR-Mitarbeiter Stephan Kuhlmann zu Wort:

„Es gibt seitens der ‚Heimat‘ […] seit Längerem den Versuch, das Thema Antiziganismus verstärkt zu bespielen.“

Zum Artikel

neues deutschland über rechtsextrem-orientierte Jugendgruppen

neues deutschland berichtet über die Aktivitäten und Entwicklungen von rechtsextrem-orientierten Jugendgruppen, insbesondere in den Berliner Randbezirken. Jugendsozialarbeiter_innen und Einrichtungen der Jugendarbeit sind aktuell stark herausgefordert und zunehmend Anfeindungen ausgesetzt. In dem Artikel kommt auch MBR-Mitarbeiterin Janine Budich zu Wort:

„Aus fast allen Jugendfreizeiteinrichtungen, die sich bei der MBR für eine Beratung melden, wird von einer Zunahme rechtsextremer Äußerungen und rechtsextremer Propaganda berichtet.“

Zum Artikel

Berliner Morgenpost über Fachgespräch zum Schutz von Kindern und Jugendlichen vor Rechtsextremismus

Die Berliner Morgenpost berichtet über ein Fachgespräch zum Schutz von Kindern und Jugendlichen vor Rechtsextremismus, zu dem die Grünen-Fraktion des Berliner Abgeordnetenhauses eingeladen hatte. Bei diesem wurde u.a. gefordert, dass Bildungsangebote zur Auseinandersetzung mit Rechtsextremismus, Rechtspopulismus, Rassismus und Antisemitismus fester Bestandteil der Ausbildung von Lehrkräften werden sollten. In dem Artikel kommt auch MBR-Mitarbeiterin Anna Schmidt zu Wort:

„Anna Schmidt von der Mobilen Beratung gegen Rechtsextremismus (MBR) Berlin betonte, dass diese Themen bislang nicht obligatorisch gelehrt werden. Stattdessen hänge es von den Studierenden und Lehrenden ab, ob und wie sich damit beschäftigt wird. Sie berichtete ebenfalls, dass mittlerweile die ‚coolen Kids‘, also die tonangebenden Schülerinnen und Schüler, offen rechts seien.“

Zum Artikel (Paywall)